Rückblick auf einen erfolgreichen Arbeitseinsatz in der Mahlheide 2026
Bereits das zweite Jahr in Folge fand im Naturschutzgebiet Mahlheide Anfang Februar ein Arbeitseinsatz statt. Tatkräftige Unterstützung erhielten die Naturparkverwaltung und Naturwacht dabei durch ca. 20 Freiwillige des ijgd, die zurzeit ihr Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) oder ihren Ökologischen Bundesfreiwilligendienst (ÖBFD) absolvieren.
Die Mahlheide, als ehemaliger "Bauern"-Kieferwald" besitzt zahlreiche alte, knorrige Kiefern - entstanden durch den früheren Verbiss von Schafen - sowie eine erstaunlich hohe Zahl an seltenen Flechtenarten. Ihr Vorkommen wurde begünstigt durch die ebenfalls historische Nutzung des Waldes für die Streu- und Brennholzentnahme, die einen Großteil der Fläche fast kahl gelassen hat. Auf diesen extrem nährstoffarmen Sanden finden wiederum die verschiedenen Flechten die perfekten Bedingungen für ihr Wachstum vor.
Solche Standorte müssen jedoch regelmäßig durch Erhaltungs- und Pflegemaßnahmen gefördert werden, da durch den hohen Stickstoffeintrag aus der Umwelt die Zahl an konkurrierenden Pflanzenarten steigt, und die Flechten als Spezialisten verdrängt werden.
Nach einer kurzen Einführung ging es bereits auf die Fläche mit Handsäge, Harke, Schubkarre und Astschere im Gepäck. In Teams wurden junge Kiefern gezogen oder je nach Größe abgesägt. Außerdem wurde an vereinzelten Stellen die aufliegende Bodenschicht (Moos, Nadelstreu) abgetragen, um den seltenen Flechten wieder mehr Raum zum Wachsen zu geben.
Wir bedanken uns recht herzlich bei allen Freiwilligen für diesen schönen und erfolgreichen Tag!
Gebiet
- Naturpark Schlaubetal
Meldung vom 11.02.2026
