Schutzgebiete

Im Naturpark Schlaubetal sind 10 Naturschutzgebiete (NSG) mit einer Gesamtfläche von 6763 Hektar und 6 Landschaftsschutzgebiete (LSG) mit einer Gesamtfläche von fast 8000 Hektar ausgewiesen.

 

NSG Schlaubetal

1504 Hektar, seit 1961\2002 erweitert. Kernstück ist das Schlaubetal mit vielen Seen und Mooren sowie natürlichen Bruchwäldern und Traubeneichen-Kiefernmischwälder.

NSG Mahlheide

33 Hektar, seit 1990. Degenerierte Kiefernbestände mit besonderen Wuchsformen, die infolge jahrhundertelanger Streunutzung auf sehr armen Standorten entstanden sind.

NSG Urwald Fünfeichen

9 Hektar, seit 1961 ausgewiesenes Totalreservat. Ein Traubeneichen-Hainbuchen-Lindenwald hohen Alters als Beispiel eines sehr naturnahen Restes der natürlichen Waldbestockung.

NSG Teufelssee

57 Hektar, seit 1961. Naturnahe Traubeneichen-Kiefermischwälder am Rande eines Verlandungsmoores.

NSG Oberes Demnitztal

88 Hektar, seit 1981. Teilweise angestautes und vermoortes Fließtal am Rande des Schlaubetales.

NSG Reicherskreuzer Heide und Schwansee

2.840 Hektar seit 1995. Ausgedehnte Heideflächen auf sehr nährstoffarmen Standorten. Große Bedeutung für die Grundwasserneubildung.

 

NSG Göhlenze und Fichtengrund

268 Hektar, seit 1990. Mehrere Klarwasserseen mit ihren Moorbildungen sowie ein vermutlich ursprüngliches Fichtenvorkommen.

NSG Trautzke-Seen und Moore

68 Hektar, seit 2002. 13 faunistisch und floristisch wertvolle Kesselmoore und verlandende Kleingewässer in einem Kiefernwald mit stark bewegtem Relief.

NSG Pinnower Läuche und Tauersche Eichen

1533 Hektar, seit 1967, erweitert 2002. Repräsentiert auf stark verkesselten Endmoränenbildungen und Sanderschüttungen Restbestände naturnaher Traubeneichenwälder in enger Verzahnung mit Traubeneichen-Kiefernmischwäldern, einem eingelagerten See und verschiedenen Moortypen (teilweise Totalreservat).

NSG Unteres Schlaubetal

363 Hektar, seit 2003. Umfasst den nördlichen Teil des Schlaubetales mit dem Einmündungsbereich der Schlaube in den Müllroser See, charakterisiert durch Niedermoorstandorte, nacheiszeitliche Binnendünenbildungen mit lockerer Kiefernbestockung im Wechsel mit offenen, trockenrasentypischen Bereichen (partiell als Totalreservat).