Oelsemühlen

Oelsener Mühle

Die Oelsener Mühle wurde erstmal zu Beginn des 15. Jahrhunderts erwähnt, damals als Zollstrecke zur Kontrolle der Frachttransporte zwischen Cottbus und Frankfurt/O. Ab 1665 diente sie den Orten Grunow, Oelsen und Reudnitz als Mahlmühle. Die Oelsener Mühle wurde mehrfach zerstört und wiederaufgebaut. Ab 1927 erzeugte sie auch elektrische Energie für den Eigenbedarf. Bis 1954 wurden Getreide und Ölsaaten gemahlen. Ab 1990 wurde das Sägegatter wieder in Betrieb genommen, nun allerdings mit elektrischem Antrieb.

Walkemühle

1620 wurde anstelle einer Mahlmühle eine Schneidemühle errichtet. 1758 gab es eine Erweiterung mit einer Öl- und Grützmühle, da durch hohe Zollgebühren der Holztransport eingeschränkt werden musste. Nach über 200 Jahren Holzverarbeitung wurde die Mühle 1831 zur Walkemühle umgewandelt, in der bis 1957 wieder Mehl gemahlen wurde. Etwa 1975 wurde das Mühlengebäude abgerissen und am Standort ein neues Gebäude errichtet.

Jankemühle

Um 1600 wurde die Mühle als Mahlmühle errichtet und 1675 mit einer Schneidemühle erweitert. Zur Nutzung der Mahlmühle wurden die Bauern von Chossewitz, Dammendorf und Klein Briesen angewiesen. Die Mühle war bis zum Ersten Weltkrieg in Betrieb und diente dann als Sommeraufenthalt. 1945 wurde das Mühlengebäude für die Unterbringung von Flüchtlingen aufgestockt. 1955 brannten die Gebäude der ca. 400 Jahre alten Mühle ab. Die verbleibenden Gebäude werden heute von der Forstverwaltung bewirtschaftet.

Klingemühle

Die Klingemühle am Oelsefließ lässt sich über 400 Jahre zurückverfolgen. Zu Beginn des Dreißigjährigen Krieges bewirtschaftete Matheus Klingemüller die Mühle, die bis heute seinen Namen trägt. Das Korn wurde für die Bauern von Groß und Klein Muckrow gemahlen. 1755 brannte die Mühle völlig aus und wurde in kurzer Zeit wieder aufgebaut. 1810 war die Mühle endgültig verfallen und bestand danach als Bauernhof, auf dem Ackerbau und Viehzucht betrieben wurde. Nach 1970 wurde das Haus zu einem Ferienheim für einen Berliner Betrieb ausgebaut. Nach 1990 als Ausflugsgaststätte betrieben, steht es heute leer und wartet auf einen neuen Investor. Heute erinnert ein nachempfundenes Mühlrad an die bewegte Geschichte der Mühle.