Sehenswürdigkeiten

Kloster Neuzelle

Inmitten der abwechslungsreichen Landschaft aus Oder-Neiße-Niederung sowie dem Gubener Heidegebiet und in unmittelbarer Nähe des Schlaube- und Dorchetales, bauten die Zisterzienser Ende des 13. Jahrhunderts ihr Kloster. Auch heute noch prägt die Klosteranlage das Ortsbild des ca. 4.000 Einwohner zählenden Ortes. Die ursprünglich gotische Hallenkirche St. Marien, die im 17. und 18. Jahrhundert zur Barockkirche umgebaut wurde, zählt zu den brandenburgischen Denkmälern mit internationalem Rang. 1927 wurde der Stiftsbezirk Neuzelle mit dem Dorf Schlaben zum Marktflecken Neuzelle vereint. 1928 wurde das Dorf Kummro eingemeindet. Seit dem Jahr 2001 wird der ehemals barocke Klostergarten wieder in alter Form gestaltet. Um 1900, besonders aber nach 1945, wurde Neuzelle Wallfahrtsort. Außerhalb der Klostermauern braut seit über 400 Jahren die Klosterbrauerei Bier nach alten Rezepten. Das beliebte Klosterbräu ist in den letzten Jahren durch seinen beherzten und pfiffigen Widerstand gegen bürokratische Federfuchsereien bekannt geworden. Seit 1998 erwartet das Freizeitbad große und kleine Gäste.